Domina Lady Vanessa, Zürich, Basel, London

Domina in Zürich: Lady Vanessa
Domina in Zürich: Lady Vanessa

→ Mehr zum Thema: Domina Guide Schweiz, Femdom Guide und BDSM Guide für Anfänger.

Ist das ein Traum? Die Schweizerin Domina Lady Vanessa spricht fünf Sprachen, sieht aus wie ein Top-Modell und weiß, was Sklaven brauchen. Sie ist anzutreffen in Basel, Zürich und London. Und nun auf meiner Femdom-Seite. Herzlich willkommen! Höchste Zeit, dass wir uns unterhalten. Schließlich muss die Sklavenwelt von dieser Dame erfahren.

Lady Sas: Liebe Vanessa, ich bin sehr begeistert von Deinen schönen Fotos. Warst Du mal als Model tätig? Wie aufwändig sind die Shootings? Kannst Du uns etwas zu den Fotos erzählen?

Domina Lady Vanessa: Ja, als ich jung war habe ich viel gemodelt, aber nicht für den Catwalk, sondern in der Kunstszene. Es war eine tolle Zeit und ich habe viele interessante Menschen aus aller Welt kennengelernt. Die Shootings sind nicht aufwendig, eher spontan, wenn ich Lust und das Gefühl habe, ich bräuchte wieder mal ein paar neue Bilder. Der Fotograf ist ein Freund von mir, deshalb ist es immer locker. Ich liebe Outdoor-Shootings, die Schweiz bietet ja viele schöne Kulissen.

Domina Lady Vanessa
Domina in Zürich: Lady Vanessa im Interview auf Lady-Sas.com.
Domina Lady Vanessa, Portraitfoto

Domina Lady Vanessa im Interview

Lady Sas: Schildere uns bitte Deine Entwicklung hin zur Domina.

Domina Lady Vanessa: Ich wurde mit 16 Jahren zu einer privaten SM Party bei einer bekannten Domina in Zürich eingeladen. Seither faszinierte mich dieses Gebiet. Ich durfte dann bei einer Bekannten privat in Basel lernen. 

Lady Sas: Du spricht Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Spanisch. Warum arbeitest Du nicht als Dolmetscherin?

Domina Lady Vanessa: Ich war schon als Kind sprachbegabt. Ich liebe Sprachen und benutze sie als Kommunikation, da ich sehr gerne reise. Als Dolmetscherin für politische Simultanübersetzungen zu arbeiten, war nie mein Ziel. Ich liebe es aber, in meinen Sessions Hochdeutsch oder British zu sprechen.

Lady Sas: Was reizt Dich daran, Sklaven zu dominieren?Was verschafft Dir den Kick?

Domina Lady Vanessa: Ich bin Einzelkind und hatte eine sehr dominante, herrschsüchtige Mutter (lächelt).Ich liebe es, wenn mir jemand ausgeliefert ist und habe auch eine sehr sadistische Ader, wobei ich aber immer das Leuchten in den Augen des Gegenübers sehen will. 

Lady Sas: Als Deutsche habe ich kaum Einblicke in die BDSM-Szene in der Schweiz. Kannst Du uns etwas darüber berichten? Gibt es private Zirkel und Playpartys?

Domina Lady Vanessa: Es gibt jeden Monat Fetisch Partys, die eher zum tanzen und „sehen und gesehen werden“ sind. Das Meiste läuft jedoch privat ab, wie der Masterroom, oder die CH-Gesellschaft. Viele haben auch in ihren privaten Villen einen tollen, grossen Darkroom im Keller(lächelt). Ich bin oft an privaten Party’s, ich mag es gepflegt und mit einem gewissen Niveau. 

Lady Sas: Großer Darkroom im Keller der Villa? Das erinnert mich an meine Erlebnisse auf Sylt (aufgeschrieben in meinem Buch „Sylt Sessions„). Nun aber zur nächsten Frage: Wünsche und Phantasien von Sklaven sind verschieden – von soft bis extrem. Gab es Phantasien, die Du bewusst abgelehnt hast? An welchem Punkt sagst Du Stopp?

Domina Lady Vanessa: Ich biete keinen KV, kein Vomit und keinen GV an. Ich wurde schon für eine Zahnarzt-Session angefragt mit Zähne ziehen etc. oder jemanden mit kochendem Wasser übergiessen. Alles, was extreme, bleibende Schäden verursacht, lehne ich ab. Ich bin ein Ästhet, ich muss auch Freude an der Session haben. 

Domina Vanessa im Fetisch-Look mit Gerte.
Domina in Zürich: Lady Vanessa im Interview auf Lady-Sas.com.

Domina Lady Vanessa, Zürich


„Ich geniesse das Spiel der Dominanz und Unterwerfung. Ich bin Versuchung, Sinnlichkeit und Verführung. Ich bin fordernd und ausdauernd, kalt und heiss, nah und unerreichbar. Ich ziehe Dich in meinen Bann mit meiner Erscheinung, meinem Spiel und meiner Stimme. Ich benutze Dich zu meiner Freude!“


Domina Schweiz Guide
Website von Lady Vanessa

„Ich liebe zum Beispiel Ponyplay“

Lady Sas: Du bietest soganannte „Abrichtungen“ an. Was darf man sich darunter vorstellen?

Domina Lady Vanessa: Ich liebe zum Beispiel Ponyplay, jemanden als Pferd abzurichten und zu benutzen, ihn mit Sporen zureiten. 

Lady Sas: In Deutschland gibt es das Phänomen, dass Männer Termine vereinbaren, zu denen sie dann nicht erscheinen. Kennst Du das? Und wenn ja: Wie gehst Du damit um?

Domina Lady Vanessa: Ich hatte nur einmal Probleme mit einem Wiederholungstäter, er war aber auch bei anderen Damen bekannt dafür. Ich nehme einfach keine Termine mehr an, resp. reagiere gar nicht mehr auf eine Anfrage. 

Lady Sas: Du erziehst auch Sklavinnen. Wo bestehen für Dich die Hauptunterschiede zwischen der Erziehung eines Sklaven und einer Sklavin?

Domina Lady Vanessa: Ich gehe mit Männern viel härter und versauter um. Die Frauen, die zu mir kommen sind meistens Os, die von ihren Sirs gebracht werden, um ihre Erziehung zu vertiefen. 

Lady Sas: Wie weit geht „berührbare Dominanz“ bei Dir? Und warum bietest Du diesen Punkt an?

Domina Lady Vanessa: Ich bin eine sinnliche Frau und spiele sehr gerne mit meinen weiblichen Reizen. Ich liebe es, meine Sklaven zum Wahnsinn zu treiben und den Männern den Verstand zu rauben. Ich bin keine Herrin nach alter englischer Schule, die immer hochgeschlossen gekleidet und absolut unberührbar ist.

Da scheiden sich die Geister. Ich bin eine Geniesserin, ich liebe Fussfetischisten und könnte stundenlang mit ihnen spielen und natürlich auch quälen. Ich liebe es, an den Füssen massiert zu werden, wenn meine Füsse und Zehen gelutscht und sauber geleckt werden. Wenn mir danach ist, erziehe ich auch mal jemanden zu meinem Lecksklaven. Ansonsten gibt es nur Facesitting mit Strumpfhosen oder Lederrock. 

Wenn mir danach ist, erziehe ich auch mal jemanden zu meinem Lecksklaven.

Lady Vanessa
Domina in Zürich: Lady Vanessa im Interview auf Lady-Sas.com, elegant und verführerisch.
Domina Vanessa: verführerische Dominanz.
Domina Vanessa

Wie siehst Du die Entwicklung in der Branche?

Lady Sas: Wie siehst Du die Entwicklung in der Branche? Ich habe den Eindruck, es gibt immer mehr Bizarr-Ladies und immer weniger klassische Dominas, wie siehst Du das?

Domina Lady Vanessa: Das kommt sicher auch davon, dass immer mehr Lady’s diesen Beruf wählen, nicht aus Berufung, sondern eher aus anderen Nöten. Dann hat sicher auch die Modebranche dazu beigetragen, auch Latex ist gesellschaftsfähig geworden, man sieht so viel Fetisch Kleidung auf den Catwalks und in der Haute-Couture. Viele sind vielleicht auch auf den Geschmack gekommen nach dem Bestseller „Shades of Gray“. Die ganze Branche ist salonfähig geworden und es gibt auch Lady’s, die einfach naturgeil sind und gerne ihren Fetisch ausleben, inkl. Erotik. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Ich masse mir da kein Urteil an. 

Domina Vanessa, Zürich, im erotisch-dominanten Outfit.

Lady Sas: Wie schaffst Du es, nach der Arbeit abzuschalten?

Domina Lady Vanessa: Ich muss nicht abschalten, es inspiriert mich und ich bin nach einer Session immer zufrieden und ausgeglichen und gehe mit einem Lächeln nach Hause. Es ist für mich nicht „Arbeit“.

Lady Sas: Sehr schön, danke für Deine Zeit.

Domina Lady Vanessa: Danke für das Interview, ich lese sehr gerne Deinen Blog, es ist immer sehr authentisch und stilvoll geschrieben und es hat auch immer wieder interessante Interviews von tollen Herrinnen. Ich wünsche allen einen tollen Sommer mit „heissen“ Stunden (lächelt).

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Hi, wir sind Lady Sas und Lady Victoria, zwei private Femdoms aus Frankfurt am Main. Wir sind Expertinnen und Autorinnen für die Themen Femdom, BDSM, FLR, Cuckolding, Keuschhaltung und Sissyfication. Mit unserer Website wollen wir private Frauen dazu ermutigen ihre Dominanz zu entdecken und ihre Lust auszuleben. Devote Männer wollen wir dazu ermutigen sich in ihrer Rolle wohl zu fühlen.

FAQs

Wer ist Domina Lady Vanessa?

Domina Lady Vanessa ist eine Schweizer Domina, die in Basel, Zürich und auch in London anzutreffen ist. Sie spricht mehrere Sprachen, tritt sehr stilbewusst auf und beschreibt sich als sinnlich, fordernd und ausdauernd – mit einem klaren Fokus auf Dominanz und Unterwerfung.

War Lady Vanessa früher als Model tätig?

Ja. In jungen Jahren hat sie viel gemodelt, allerdings nicht für den Catwalk, sondern in der Kunstszene. Sie verbindet diese Zeit mit vielen interessanten Begegnungen und internationalen Kontakten.

Wie entstehen die Fotos von Lady Vanessa – sind Shootings aufwendig?

Laut eigener Aussage sind die Shootings eher spontan und nicht besonders aufwendig. Wenn sie Lust auf neue Bilder hat, entstehen sie locker mit einem befreundeten Fotografen. Besonders gerne fotografiert sie outdoor – die Schweiz liefert dafür viele passende Kulissen.

Wie ist Lady Vanessa zur Domina geworden?

Mit 16 wurde sie zu einer privaten SM-Party bei einer bekannten Domina in Zürich eingeladen. Seitdem faszinierte sie BDSM. Später konnte sie privat in Basel bei einer Bekannten lernen und ihre Dominanz vertiefen.

Warum arbeitet sie trotz ihrer Sprachkenntnisse nicht als Dolmetscherin?

Sie war schon als Kind sprachbegabt und liebt Sprachen vor allem als Mittel der Kommunikation auf Reisen. Politische Simultanübersetzungen waren nie ihr Ziel. In Sessions genießt sie es jedoch, Hochdeutsch oder British English einzusetzen.

Was gibt ihr den Kick an Dominanz und Sadismus?

Sie sagt, sie liebt es, wenn ihr jemand ausgeliefert ist, und beschreibt eine sadistische Ader – gleichzeitig möchte sie das „Leuchten in den Augen“ ihres Gegenübers sehen. Dominanz ist für sie also intensiv, aber auch bewusst wahrnehmungs- und reaktionsorientiert.

Wie beschreibt Lady Vanessa die BDSM-Szene in der Schweiz?

Sie berichtet von monatlichen Fetischpartys, die eher „sehen und gesehen werden“ sind. Der intensivere Teil der Szene laufe jedoch häufig privat ab – in geschlossenen Zirkeln und privaten Locations, oft auf gepflegtem Niveau.

Welche Praktiken lehnt Lady Vanessa ab?

Sie nennt klare No-Gos: kein KV, kein Vomit und kein GV. Außerdem lehnt sie extreme Fantasien ab, die schwere oder bleibende Schäden verursachen könnten – etwa Anfragen nach Zähneziehen oder Übergießen mit kochendem Wasser.

Was versteht Lady Vanessa unter „Abrichtung“ und welche Rolle spielt Ponyplay?

Mit „Abrichtung“ meint sie unter anderem Ponyplay: jemanden als Pferd zu erziehen und zu benutzen, bis hin zum „Zureiten“ mit Sporen. Für sie ist das ein reizvoller Teil ihres Repertoires.

Kennt sie das Problem von No-Shows bei Terminen?

Sie hatte nach eigener Aussage nur einmal Probleme mit einem Wiederholungstäter, der auch bei anderen Damen bekannt war. Ihre Konsequenz: keine Termine mehr annehmen und auf Anfragen dieser Person nicht mehr reagieren.

Gibt es Unterschiede zwischen der Erziehung von Sklaven und Sklavinnen?

Ja. Sie sagt, mit Männern gehe sie deutlich härter und „versauter“ um. Frauen, die zu ihr kommen, seien häufig „Os“, die von ihren Sirs gebracht werden, um die Erziehung zu vertiefen.

Was bedeutet bei ihr „berührbare Dominanz“?

Lady Vanessa beschreibt sich als sinnlich und spielt gerne mit ihren Reizen. Sie positioniert sich nicht als unnahbare Herrin „nach alter englischer Schule“, sondern als Genießerin, die bewusst mit Nähe, Verführung und Kontrolle arbeitet.

Welche Fetische passen zu ihrem Stil besonders gut?

Sie nennt Fußfetisch als Beispiel: Sie spielt gern lange damit, kann dabei quälen, lässt sich auch an den Füßen massieren und genießt es, wenn Füße und Zehen gelutscht werden. Je nach Stimmung erzieht sie auch einen „Lecksklaven“. Außerdem erwähnt sie Facesitting, etwa mit Strumpfhosen oder Lederrock.

Wie sieht sie die Entwicklung der Branche?

Sie beobachtet, dass mehr Frauen diesen Beruf nicht aus Berufung wählen. Gleichzeitig sei Fetisch durch Mode, Latex-Trends und Popkultur deutlich salonfähiger geworden. Sie urteilt darüber nicht moralisch, sondern betont: Geschmäcker sind verschieden.

Wie schafft sie es nach einer Session abzuschalten?

Sie sagt, sie müsse nicht abschalten, weil es sie inspiriert. Nach einer Session fühle sie sich zufrieden, ausgeglichen und gehe mit einem Lächeln nach Hause – für sie ist es nicht „Arbeit“ im klassischen Sinne.

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Von Lady Sas

Nach meiner Scheidung war ich ziemlich geknickt. Ich beschloss, nicht aufzugeben und mein Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Also begab ich mich auf eine abenteuerliche Reise ins damals noch unbekannte BDSM-Land und entdeckte mich neu. Auch über 10 Jahre danach bin ich noch immer fasziniert von der geheimnisvollen BDSM-Welt. Meine Neugierde kennt keine Grenzen. Deshalb gibt es diese Website mit vielen Interviews und Artikeln. Um auch anderen zu inspirieren mutig zu sein und Neues auszuprobieren, habe ich zahlreiche Bücher zu den Themen BDSM, Cuckolding, Keuschhaltung, FLR, Erziehung, Klinik und Sissyfication veröffentlicht.

Ein Kommentar

  1. hm…also dieser schwarze Hut da steht Dir nicht. Der weisse grosse Hut ist sehr schön…
    Des ganze Mädel gefällt mir gut. Und erfreulicherweise nicht zutättowiert überall…

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