Domina Silvia, Haßloch

Domina in Hassloch: Lady Silvia
Domina in Hassloch: Lady Silvia

→ Mehr zum Thema: Domina Deutschland Guide, Femdom Guide und BDSM Guide für Anfänger.

Domina Silvia leitet das Studio „Die Sklavenschule – das exklusive Studio mit Atmosphäre“. Er liegt in Haßloch, zwischen Neustadt, Mannheim und Ludwigshafen. Man merkt der attraktiven Lady an, dass sie über viel Erfahrung und Einfühlungsvermögen verfügt. Sie ist eine interessante Persönlichkeit mit einer tollen Ausstrahlung und es freut mich, dass sich Domina Silvia die Zeit genommen hat, einige Fragen zu beantworten. 

Domina Silvia, Hassloch, im Interview auf Lady-Sas.com.
Domina Silvia

Domina Silvia aus Haßloch im Interview

Lady Sas: Liebe Silvia, Du residierst in Haßloch. Wenn ich es richtig weiß, ist Haßloch bezogen auf die Einwohner das durchschnittliche Abbild Deutschlands, das daher gern für Marktforschungsuntersuchungen genutzt wird. Vor diesem Hintergrund könnten wir fast sagen, Deine Erfahrungen in Haßloch sind stellvertretend für Deutschland, oder?

Domina Silvia: Kompliment, gut recherchiert. Wenn man danach geht könnte man das so sagen (lacht). 

Lady Sas: Gibt es eine BDSM-Szene in Hassloch?

Domina Silvia: In Haßloch direkt nicht, dass ich wüßte. Eher in Mannheim und Ludwigshafen.

Lady Sas: Wie sieht die BDSM-Szene dort aus? 

Domina Silvia: Ich denke, wie in jeder anderen Stadt auch. Nette, offene Menschen. Ich Treffe einige Leute vom Stammtisch immer auf der SM-Party im Jails Mannheim.

Lady Sas: Findest Du, dass sich die BDSM-Szene in den letzten Jahren verändert hat?

Domina Silvia: Auf jeden Fall.

Lady Sas: Welche Beobachtungen bzw. Entwicklungen fallen Dir auf?

Domina Silvia: Positiv: dass es offener geworden ist. Negativ: manchmal zu offen. Was mancher SM-Veranstalter leider mit Schließung der SM-Location oder SM-Events erfahren mußte.   

Lady Sas: Was meinst Du: Wie wichtig ist die Studio-Ausstattung für den Erfolg eines Studios? 

Domina Silvia: Ich denke, dass eine individuelle Ausstattung notwendig ist. Aber eine gute Ausstattung alleine bringt nicht den Erfolg.  

Lady Sas: Muss man ständig etwas Neues anschaffen?

Domina Silvia: Muß man nicht. Aber meist ein ,must have` weil manche neuen Dinge einfach genial sind.  

Lady Sas: Was reizt Dich persönlich am Thema FemDom?

Domina Silvia: Der ganz eigene Genuß von Macht und Verehrung. 

Domina in Hassloch: Lady Silvia.
Domina Silvia

„Ein Gast hatte es mal sehr eilig wieder zu gehen und als ich ihn fragte, warum er es so eilig hat, sagte er, dass Frau und Kind im Auto warten!“

Lady Sas: Was inspiriert Dich, wie kommst Du auf neue Ideen für Sessions?

Domina Silvia: Da ich ein ausgesprochener Autodidakt bin, kann ich das gar nicht sagen. Eventuell manchmal die Gäste selber.

Lady Sas: Gab es ein Erlebnis im Studio, das Dir besonders im Kopf geblieben ist?

Domina Silvia: Ja. Ein Gast hatte es mal sehr eilig wieder zu gehen und als ich ihn fragte, warum er es so eilig hat, sagte er, dass Frau und Kind im Auto warten! Das war schon echt der Hammer.  

Lady Sas: Unfassbar! – Welche Tipps würdest Du einer Frau geben, die gerade anfängt, ihre Dominanz im privaten Bereich für sich zu entdecken?

Domina Silvia: Auf jeden Fall langsam an die Sache ranzugehen und sich auf jeden Fall, speziell für Fesselungen z.B., professionelle Hilfe zu holen. Am besten in Form von einem Bondageseminar, was ja von einigen Studios angeboten wird.

Lady Sas: Welche Anfängerfehler sollte man als Herrin vermeiden?

Domina Silvia: Ich persönlich finde es unpassend, wenn die Herrin zu dem Sklaven sagt: „Jetzt mach mal bitte… könntest Du mal…“ Ich meine damit, dass man einen Sklaven für etwas, was er tun soll nicht liebevoll den Befehl geben sollte. Schon gar nicht um etwas bitten.“  

Lady Sas: Würdest Du sagen, dass das Thema SM kein Tabu mehr in der Gesellschaft ist? Ist SM im Mainstream angekommen?

Domina Silvia: Sicherlich ist es etwas mehr im Mainstream angekommen. Ganz besonders durch das Buch Shades of Grey. Aber sicherlich nicht in jeder Gesellschaft. Ich finde auch, dass es so in Ordnung ist.

Lady Sas: Wie findest Du den Ausgleich zu der Tätigkeit im Studio?

Domina Silvia: Ich reise gern, gehe gern Wandern (mit Hund), treibe Kraftsport und genieße die schöne Pfalz, das Leben und meinen Partner.

Lady Sas: Und eine letzte Frage: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Domina Silvia: Der Autodidakt läßt sich auch diesbezüglich gerne treiben und schaut, was ihn erwartet.

Lady Sas: Danke für Deine Zeit, Silvia.

Update: Die Website von Domina Silvia ist leider nicht mehr erreichbar.

Hinweis auf Wunsch von Domina Silvia:
„Einige Leute von diesem Stammtisch treffe ich immer im Jails.“ Friends of Black Life, Ludwigshafen am Rhein.
Treffadresse: Brunhildenstraße 5, 67059 Ludwigshafen am Rhein.

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Wer schreibt auf Lady-Sas.com?

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FAQs

Wo befindet sich das Studio von Domina Silvia?

Domina Silvia leitet „Die Sklavenschule – das exklusive Studio mit Atmosphäre“ in Haßloch, zwischen Neustadt, Mannheim und Ludwigshafen. Das Studio ist damit gut aus mehreren Städten der Region erreichbar.

Gibt es in Haßloch selbst eine BDSM-Szene?

Direkt in Haßloch kennt Silvia keine nennenswerte BDSM-Szene. Szene-Leben, Stammtische und Partys findet sie eher in Mannheim und Ludwigshafen.

Wie erlebt Domina Silvia die BDSM-Szene in Mannheim und Ludwigshafen?

Sie beschreibt die Szene dort als ähnlich wie in anderen Städten: nette, offene Menschen, die sich unter anderem bei Stammtischen und auf SM-Partys – etwa im „Jails“ in Mannheim – treffen.

Hat sich die BDSM-Szene in den letzten Jahren verändert?

Ja. Aus ihrer Sicht ist BDSM insgesamt deutlich offener geworden. Gleichzeitig empfindet sie manches als „zu offen“, was in Einzelfällen auch zur Schließung von SM-Locations oder Events geführt hat.

Wie wichtig ist die Studio-Ausstattung für den Erfolg eines BDSM-Studios?

Eine individuelle, gut ausgewählte Ausstattung hält sie für wichtig, aber nicht für allein ausschlaggebend. Erfolg entsteht erst durch die Persönlichkeit, Erfahrung und Haltung der Domina – nicht nur durch Möbel und Geräte.

Muss ein Studio ständig neue BDSM-Geräte anschaffen?

Aus ihrer Sicht ist das kein Muss, aber oft ein „must have“, weil manche neuen Toys einfach genial sind und eine schöne Ergänzung des Repertoires darstellen können.

Was reizt Domina Silvia persönlich an Femdom?

Sie liebt den eigenen Genuss von Macht und Verehrung. Für sie ist Femdom die Lust an klarer Führung, Respekt und der besonderen Form der Anbetung, die ihr Gäste entgegenbringen.

Wie kommt Domina Silvia auf neue Ideen für Sessions?

Sie bezeichnet sich als ausgeprägten Autodidakten und kann ihre Inspirationsquellen schwer benennen. Häufig sind es ihre Gäste selbst, deren Wünsche, Fantasien und Reaktionen neue Impulse geben.

Gibt es ein Erlebnis im Studio, das ihr besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ja. Ein Gast musste nach der Session auffallend schnell weg. Auf ihre Nachfrage erklärte er, dass Frau und Kind im Auto vor dem Studio warten. Diese Situation empfand sie als „den Hammer“ und erinnert sich bis heute daran.

Welche Tipps gibt Domina Silvia Frauen, die ihre Dominanz privat entdecken möchten?

Sie rät, langsam an das Thema heranzugehen und sich gerade für Fesselungen professionelle Hilfe zu holen – zum Beispiel in Bondage-Seminaren, wie sie von manchen Studios angeboten werden. Sicherheit und Wissen haben Vorrang vor Experimenten.

Welche Anfängerfehler sollten Herrinnen vermeiden?

Aus ihrer Sicht wirkt es unpassend, wenn eine Herrin Befehle „lieb bittend“ formuliert, etwa mit „Bitte“ oder „könntest du mal…“. Ein Sklave sollte klare, souveräne Anweisungen erhalten, keine höflichen Bitten.

Ist BDSM ihrer Meinung nach im Mainstream angekommen?

Teilweise ja. Bücher wie „Shades of Grey“ haben BDSM sichtbarer gemacht. Dennoch ist es nicht in allen gesellschaftlichen Kreisen akzeptiert oder normal – und das empfindet sie auch als völlig in Ordnung.

Wie findet Domina Silvia Ausgleich zu ihrer Tätigkeit im Studio?

Sie reist gern, wandert mit ihrem Hund, treibt Kraftsport und genießt die Pfalz, das Leben und die Zeit mit ihrem Partner als bewussten Gegenpol zu den intensiven Studioerlebnissen.

Welche Pläne hat Domina Silvia für die Zukunft?

Sie beschreibt sich als Autodidaktin, die sich gerne treiben lässt und neugierig bleibt. Konkrete starre Pläne macht sie nicht – sie schaut, was auf sie zukommt und welche Möglichkeiten sich ergeben.

Von Lady Sas

Nach meiner Scheidung war ich ziemlich geknickt. Ich beschloss, nicht aufzugeben und mein Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Also begab ich mich auf eine abenteuerliche Reise ins damals noch unbekannte BDSM-Land und entdeckte mich neu. Auch über 10 Jahre danach bin ich noch immer fasziniert von der geheimnisvollen BDSM-Welt. Meine Neugierde kennt keine Grenzen. Deshalb gibt es diese Website mit vielen Interviews und Artikeln. Um auch anderen zu inspirieren mutig zu sein und Neues auszuprobieren, habe ich zahlreiche Bücher zu den Themen BDSM, Cuckolding, Keuschhaltung, FLR, Erziehung, Klinik und Sissyfication veröffentlicht.

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