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Doch, es gibt sie: die rein privaten Femdoms, die wirklich Spaß an BDSM haben und sich lustvoll ausleben. Aber: leider viel zu selten. BlackNightLady ist eine dieser Damen. Im folgenden Interview erfahren wir mehr über ihre Sichtweise und ihre Haltung. Viel Vergnügen!
Lady Sas: Bitte berichte uns, wie Du mit dem bizarren Bereich in Berührung gekommen bist.
BlackNightLady: Das Wort „bizarr“ existiert in meinem Denken als solches nicht. Denn es grenzt für meinen Geschmack ein und auch ab. Für jedes Individuum erörtert sich das Wort „Bizarr“ ganz anders. Für mich ist es ein Teil wie mein Arm, oder mein Bein. Nichts Ungewöhnliches, oder fremdes. Ich teile jedoch gerne mit, wie ich in die Richtung kommen durfte.
Meinen ersten Besuch in einem Stripclub als Besucherin hatte ich mit 18. Da tauchte in viele tiefe und noch tiefere Facetten und Ecken des Lebens an. Natürlich durfte ich auch einige Dominas kennenlernen. Diese eine Lady dort war einfach umwerfen. So elegant, so selbstverständlich, so perfekt in ihrem tun und sein. Ein absolutes Wow Erlebnis. Ich habe mich gleich angekommen gefühlt. Ich wollte alles wissen, alles sehen und stellte zig Fragen in den Bauch. Eine gewisse Grundstruktur in einem darf vorhanden sein, um diesen wohligen Schauer zu erleben. Es ist bisschen wie Dauergänsehaut, während Du auf einer Harley sitzt und diese unbändige Freiheit genießt.

Private Femdom BlackNightLady im Interview
Lady Sas: Wie würdest Du Dich als Femdom beschreiben?
BlackNightLady: Dominant war ich als Mädchen schon. Es hat mir gefallen, allerdings auch eine innere Befriedigung gegeben, vor allem auch in Köpfe eintreten zu dürfen, weit bevor ich in diese wunderbare Welt eintauchen durfte. Mit dem Eintauchen in diese schöne Welt öffneten sich weitere natürlich unendliche Türen, vor allem auch für den Körper *grins*. Ich liebe die Mischung zwischen dem mentalen und körperlichen Ausleben. Dieses perfekte Zusammenspiel. *In Gedanken versink*.
Für mich persönlich ist Femdom, oder auch andere Begrifflichkeiten, nur ein Wort um unterschiedliche Aspekte beschreiben zu können, etwas zum „augenscheinlichen“ verstehen. Ich finde, dass, was ich lebe, eine wundervolle Seite der Weiblichkeit ist, eine Stärke, die in jeder Lady innewohnt. Mal mehr, mal weniger.
Lady Sas: Was reizt Dich an BDSM auf der aktiven Seite?
BlackNightLady: Das sanfte Eindringen in den Kopf. Die Faszination zu sehen, wie Dein Gegenüber sich öffnen kann und immer freier wird. Das Erleben und ausleben. Das Ausprobieren und auch mal feststellen dürfen „Okay, das war jetzt nicht so der Burner. Im Kopf was es viel besser.“ *Lach* auch das gehört dazu und darüber darf auch gesprochen werden. Allerdings mag ich es auch sehr, Stück für Stück an die Grenzen zu gehen, innehalten und gemeinsam auch über Grenzen zu gehen. Dieses Vertrauen was Dir entgegengebracht wird, diese Intensität und auch Emotionalität die da dabei ist. Das Fordern und fördern, aber auch das auffangen und innehalten. Auch hier komme ich wieder auf das Wort -Freiheit zurück. Denn all das bedeutet es für mich. Mentale und körperliche Freiheit sein und leben zu dürfen wie man ist.

„Auf jedem Weg gibt es Abzweigungen“ – BlackNightLady
Lady Sas: Was ist Dir bei einem Sub wichtig?
BlackNightLady: Ehrlichkeit und Respekt. In der Tat das, was mir am wichtigsten ist. Ohne kann es keine gemeinsame Basis geben. Denn alles Weitere, was folgen kann, baut darauf auf. Egal ob erfahren, oder unerfahren. Am Ende des Tages ist jener am Halsband genauso ein Mensch, wie jene, die die Leine hält. Alles andere kann trainiert, gelernt und anerzogen werden, sofern nicht vorhanden. *Lächel*. (Tipp von Lady Sas zum Thema Lernen und Antrainieren: Mein Ratgeberbuch „Femdom Akademie“ hilft Femdoms und Subs zuverlässig weiter.)
Denn man weiß zwar am Anfang in welche Richtung es vermutlich geht, allerdings gibt es auf jedem Weg Abzweigungen, oder vielleicht Hindernisse. Und es entwickelt sich stetig weiter im Idealfall.
Lady Sas: Sicher bekommst Du viele Bewerbungen. Kannst Du einen Tipp geben, was Bewerber besser machen können?
BlackNightLady: Ja. In erster Linie möchte der Schreiberling ungefähr wissen, wer er eigentlich ist. Denn oftmals landen Bewerbungen drin, die eher für andere Bereiche angebrachter wären, jedoch nicht für den BDSM. Zudem lese ich leider immer wieder ein, oder Zweizeiler. Und wenn nicht das, dann permanente Bespaßung meines Postfaches. Bewerber sollten wissen bei wem und wieso sie sich bewerben, was in meinem Verständnis bedeutet sich auch das Profil, oder ggf. weitere Profile etc. zu Gemüte zu führen.
Sie sollten die Bewerbung auch dementsprechend passend gestalten und sich vor allem danach gedulden. Und ein Nein sollte auch als solches toleriert werden. Ebenfalls wichtig finde ich, dass eine Lady niemals der Langeweile Ersatz für einen Bewerber ist. Das wird oft vergessen, was wirklich sehr nervig und auch Respektlos ist.

„Eine doch sehr explosive Mischung“
Lady Sas: Erzähle uns bitte, wie sich die Beziehungen zwischen Dir und Deinem „ES-Objekt“ und Deiner Sissy gestalten.
BlackNightLady: *Grins* Zwei Unterschiedliche in diesem Kontext könnte es gar nicht geben. Ich habe gewisse Züge und Facetten an mir, die nicht einfach wären auszuleben. Für das ein oder andere Individuum wäre es vermutlich zu extrem. Bei meinem „ES-Objekt“ war das ganz anders. Wir haben uns nicht einmal gesucht, aber gefunden, in einer Art brennenden Feuer, bei jedem zwei extreme Herzen die in einem schlagen und zu einem werden lassen wollten. Das, was ich an Sadismus lebe, ist er in der Lage zu ertragen. Das beziehe ich nicht nur auf den körperlichen Aspekt, auch mental ist er für mich persönlich wie ein Sechser im Lotto.
Denn mein „ES-Objekt“ ist in seinem eigentlich sein alles andere als Devot und auch nicht auf den Kopf gefallen. Das ist genau das, was ich so liebe, eine doch sehr explosive Mischung. Gefüllt mit tiefer Emotion und Leidenschaft, mit intensivem Vertrauen, mit Kälte und Wärme… Kaum zu beschreiben. Man könnte sagen, für mein eines extrem ist er der Gegenpart dazu, dieses auch so leben zu können und vor allem auch zu wollen. Das, was man als „es kommt nur einmal“ beschreiben könnte. Außerhalb dessen bewegen wir uns demnach dennoch auf Augenhöhe.
Meine Sissy ist ursprünglich mal ein Windelfeti gewesen. *herzhaft lach*. Wenn man den ein oder anderen Bericht liest, kann man das kaum glauben. Nach unserem ersten Treffen als Sissy tat ihm zwei Tage später noch der Hintern weh. Und ich glaube generell wird dieser Moment niemals vergessen werden. Wir sind in den letzten Jahren über viele Grenzen gemeinsam gegangen, viele Bereiche haben sich intensiviert, erweitert und auch teilweise schockiert, sodass sie wieder abgeholt werden durfte. Allerdings ist Sissy auch privat in den Jahren ein sehr guter Freund geworden. Ich liebe diese Möglichkeiten an unterschiedlichen Facetten, die man ausleben und teilen darf.
Lady Sas: Wenn Du mit einer Zeitmaschine 10 Jahre zurückreisen könntest – was würdest Du Deinem Ich dann sagen?
BlackNightLady: Dass die Wege so wie sie kommen, so sein sollen. Dass man nicht alles hinterfragen muss um Leben zu können und es nur wichtig ist, dass man bei und mit sich selbst angekommen ist und sein darf. Das Leben ist ein dauerhaftes Learning, das darf genutzt werden.

„Das Leben ist ein dauerhaftes Learning“ – BlackNightLady
Lady Sas: Hast Du eine Idee für ein BDSM-Tool, das es noch nicht gibt, das es aber unbedingt geben sollte?
BlackNightLady: *Schmunzel* Da kommen tatsächlich einige Ideen in den Kopf, was Dir aber deinen Blog sprengen könnte und sicherlich von vielen Erbauern schon in Arbeit ist. (Wofür ich übrigens großen Respekt habe). Allerdings würde ich damit liebäugeln (Kontrolle) , wenn es eine Art Kamera gibt, wo Du alles aus der Sicht des Sub sehen könntest, wenn man gerade miteinander zugange ist (Privatleben ausgeschlossen, sofern Familie z.B.) vor allem auf die Entfernung wäre das wirklich nice. Mit Bild und Ton. Man stelle sich vor, der Sub steht gerade im Einkaufladen, möchte sich Tomaten nehmen und er hört auf einmal, er solle gefälligst andere nehmen.“ Die Reaktion wäre dann …*laut loslachen muss*
Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?
BlackNightLady: Ich möchte meine Bereiche im Beruf noch ausbauen und erweitern und u. a. nach Schweden gehen, in die kleinen alten Dörfer. Ich liebe andere Kulturen, Sprachen, ihre Einzigartigkeiten und alten Bräuche. Sehr faszinierend.
Was ich mir wünschen würde für die Zukunft wäre, dass der Mensch in seinem sexuellen Aspekt sich vielleicht öffnet, anstelle es heimlich auslebt, oder gar unterdrückt. Und ich wünsche mir mehr Aufklärung über BDSM. Es ist kein Geschwür, was man wegoperieren müsste und infolgedessen die Menschen als „nicht der Norm“ entsprechend dargestellt werden. Denn sind mal ehrlich. Am Ende des Tages hat jeder so seine verdeckten Fantasien und Träume.
Lady Sas: Danke für das Interview.
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FAQs
Wer ist BlackNightLady?
BlackNightLady ist eine private Femdom, die BDSM als natürliche, selbstverständliche Seite ihrer Persönlichkeit beschreibt. Im Interview spricht sie offen über ihre Haltung, ihre Erfahrungen und darüber, was ihr bei Subs wirklich wichtig ist.
Warum lehnt BlackNightLady den Begriff „bizarr“ ab?
Sie empfindet das Wort „bizarr“ als einengend und abgrenzend. Für sie ist BDSM nichts Ungewöhnliches, sondern ein normaler Teil ihres Lebens – so selbstverständlich wie ein Arm oder ein Bein.
Wie kam BlackNightLady zum BDSM?
Sie hatte ihren ersten intensiven Kontakt mit dieser Welt bereits mit 18, als sie als Besucherin einen Stripclub besuchte und dort Dominas kennenlernte. Besonders eine elegante, souveräne Lady hinterließ bei ihr ein starkes „Wow“-Erlebnis und das Gefühl, angekommen zu sein.
Wie beschreibt BlackNightLady ihre Dominanz?
Sie sagt, dass sie schon als Mädchen dominant war. Für sie ist Femdom weniger ein Label als eine innere Haltung – und eine Stärke, die grundsätzlich in jeder Frau vorhanden sein kann.
Was reizt BlackNightLady an BDSM auf der aktiven Seite?
Sie liebt das Zusammenspiel aus mentaler und körperlicher Dominanz. Besonders faszinierend findet sie, wie sich ein Gegenüber öffnen kann, freier wird und Vertrauen entsteht – Schritt für Schritt, bis hin zu gemeinsamen Grenzerfahrungen.
Welche Rolle spielt Freiheit für BlackNightLady?
Freiheit ist für sie ein zentrales Motiv. BDSM bedeutet für sie mentale und körperliche Freiheit: sich selbst leben zu dürfen, ohne sich zu verstecken oder zu verbiegen.
Was ist BlackNightLady bei einem Sub am wichtigsten?
Ehrlichkeit und Respekt stehen für sie an erster Stelle. Ohne diese Basis kann keine stabile Dynamik entstehen – alles andere lässt sich ihrer Meinung nach lernen, trainieren und entwickeln.
Was stört BlackNightLady an vielen Bewerbungen von Subs?
Sie kritisiert, dass viele Bewerber nicht wissen, wer sie selbst eigentlich sind oder unpassende Nachrichten schreiben. Besonders nervig findet sie Einzeiler, belangloses Spam-Verhalten und Bewerbungen, die zeigen, dass ihr Profil gar nicht gelesen wurde.
Was sollten Subs bei einer Bewerbung besser machen?
BlackNightLady empfiehlt, sich ernsthaft mit der Lady zu beschäftigen, das Profil wirklich zu lesen und die Bewerbung passend zu formulieren. Außerdem betont sie Geduld und die Fähigkeit, ein Nein respektvoll zu akzeptieren.
Warum ist Geduld für BlackNightLady so wichtig?
Sie sieht Geduld als Zeichen von Reife und Respekt. Wer eine Femdom nur als schnelle Unterhaltung betrachtet, verfehlt den Kern von BDSM – und wirkt auf sie respektlos.
Wie beschreibt BlackNightLady die Beziehung zu ihrem „ES-Objekt“?
Sie beschreibt diese Verbindung als extrem intensiv: emotional, leidenschaftlich und getragen von tiefem Vertrauen. Besonders ist für sie, dass ihr Gegenüber mental stark ist und nicht „einfach devot“, sondern ein echter Gegenpart – außerhalb der Dynamik auf Augenhöhe.
Welche Rolle spielt Sadismus in ihrer Dynamik?
BlackNightLady deutet an, dass sie sadistische Facetten lebt – körperlich und mental. Ihr „ES-Objekt“ ist für sie der seltene Partner, der diese Intensität nicht nur aushält, sondern bewusst mitträgt.
Wie unterscheidet sich die Beziehung zu ihrer Sissy?
Sie beschreibt ihre Sissy als komplett anders als ihr „ES-Objekt“. Diese Verbindung entwickelte sich über Jahre, führte über viele gemeinsame Grenzen und wurde zugleich zu einer engen Freundschaft, die auch privat Bestand hat.
Was sagt BlackNightLady über Grenzen im BDSM?
Sie beschreibt BDSM als einen Weg mit Abzweigungen. Grenzen können sich verändern, man kann sie gemeinsam erweitern – aber immer mit Vertrauen, Kommunikation und dem richtigen Timing.
Was würde BlackNightLady ihrem Ich vor 10 Jahren sagen?
Sie würde sich sagen, dass die Wege so kommen sollen, wie sie kommen – und dass man nicht alles ständig hinterfragen muss. Wichtig sei vor allem, bei sich selbst anzukommen und das Leben als dauerhaftes Lernen zu begreifen.
Welche BDSM-Tool-Idee findet BlackNightLady spannend?
Sie fantasierte über eine Kamera, mit der man aus der Sicht des Subs sehen und hören könnte – auch auf Distanz. Sie stellt sich humorvoll vor, wie man damit in Alltagssituationen spontan Einfluss nehmen könnte.
Welche Zukunftspläne hat BlackNightLady?
Sie möchte beruflich weiter wachsen und träumt davon, nach Schweden zu gehen – besonders in kleine alte Dörfer. Sie liebt Kulturen, Sprachen und alte Bräuche.
Was wünscht sich BlackNightLady für BDSM in der Gesellschaft?
Sie wünscht sich mehr Offenheit und Aufklärung. BDSM sollte ihrer Meinung nach nicht als etwas Krankes oder Abweichendes dargestellt werden, sondern als normaler Teil menschlicher Sexualität und Fantasie.
Warum sind private Femdoms laut Intro so selten?
Im Intro wird betont, dass es private Femdoms gibt, die BDSM wirklich aus Lust leben – aber dass sie leider selten sind. Genau deshalb ist BlackNightLady als Interviewgast besonders spannend.
Ist das Interview eher für Anfänger oder für erfahrene Leser geeignet?
Es eignet sich für beide: Anfänger bekommen ein realistisches Bild davon, wie eine private Femdom denkt. Erfahrene Leser erkennen viele typische Themen wieder – vor allem Respekt, Kommunikation, Grenzen und mentale Führung.


Blacknight Lady ist eine wundervoll, intelligente , höchst attraktive und anbetungswürdige Dame. Steht mir nicht zu, bin ihr aber nach dem Interview und den Fotos mit Haut und Haar verfallen. Devote Grüße auf Knien