Privat-Herrin Lady N. aus Niedersachsen im Interview

Privat-Herrin N aus Niedersachsen im Interview auf Lady-Sas.com.
Die private Herrin Lady N. gibt Einblicke in ihre BDSM-Welt.

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Private Herrin sucht ihren persönlichen Sub. Kein finanzielles Interesse“ – von so einem Inserat träumen viele Sklaven. Zugegeben: Oft liest man das nicht. Aber trotzdem gibt es solche Femdoms. Das sieht man zum Beispiel an der privaten Herrin Lady N. Und es wird noch besser: Lady N. ist nicht nur dominant veranlagt, sie ist auch bezaubernd schön, klug und inspirierend. „Ich mag Poesie, Musik, Tanz und die Ästhetik“, verrät die attraktive Blondine aus Niedersachsen über sich. 


Doch was sucht Lady N. nun genau? Darauf sagt sie: 

„Menschen, die mich berühren. Ob daraus eine Freundschaft, Spielbeziehung, Tanzpartner, Cuckoldbeziehung, ein Clubbesuch oder sonstiges ergibt, lasse ich offen. Denn für den einen möchte ich vielleicht die Eine und seine Königin sein und mit einem anderen vielleicht einfach nur schreiben/tanzen/austauschen.“ 

– Lady N., Niedersachsen

Ich kam vor Kurzem in Kontakt mit Lady N. und freue mich, dass sie im Interview noch mehr über sich verraten hat. Hier ist es.

Die private Herrin Lady N. im Interview.

Lady Sas: Wie bist Du mit BDSM in Berührung gekommen? Wie fing das alles bei Dir an?

Lady N.: Ich hatte bei meinem Ex irgendwann den Wunsch geäußert, die Rollen tauschen zu wollen (ihn also anal zu penetrieren). Die Antwort war, dass ich sie wohl nicht mehr alle hätte. Er wäre weder schwul noch devot. Heute kann ich darüber nur lachen. Später hatte ich das Vergnügen eine richtige Domina kennen zu lernen. Sie hatte mich mit ihren Geschichten erst richtig auf den Geschmack gebracht. Von da an entwickelte sich alles ziemlich rasant. Ich hatte das Glück, die richtigen Leute kennengelernt zu haben, die mich unter ihre Fittiche genommen haben und  Freiwillige an denen ich mich ausprobieren durfte. Nicht zuletzt habe ich auch viele Bücher von Dir verschlungen, die mich weitergebracht haben (unter anderem das Sklaventraining Band 1 und 2). Hier schon mal vielen Dank an alle Beteiligten!

Lady Sas: Musstest Du Hindernisse auf Deinem Weg zur Femdom überwinden?

Lady N.: Ich denke, diese Phase gehört dazu! Männer, die behauptet haben, ich bin nur deshalb dominant, weil mir noch kein Mann begegnet wäre, der mich richtig führen konnte und es mir richtig besorgt hätte; Selbstzweifel ob ich ich alles „richtig“ mache (wobei ich jetzt sagen kann, dass es kein richtiges bzw kein falsches BDSM gibt); anfängliche Inakzeptanz meinerseits, dass ich auch noch leicht sadistisch bin.

Privat-Herrin N aus Niedersachsen im Interview auf Lady-Sas.com.
Privat-Herrin N aus Niedersachsen im Interview auf Lady-Sas.com.
Blond, verführerisch schön und dominant: Privatherrin N.

„Ich liebe das Machtgefühl dabei“ – Lady N.

Lady Sas: Was reizt Dich daran einen Mann zu dominieren?

Lady N.: Ich liebe das Machtgefühl dabei. Die Lust, das zu tun was ich will und auch noch zu sehen, dass es ihm gefällt – das ist Wahnsinn. Auch ehrt mich sein Vertrauen und seine Hingabe dabei. Ich finde, eine BDSM Beziehung ist sehr viel intensiver als eine Stino Beziehung.

Lady Sas: Kannst Du Dir auch vorstellen, mehr als nur einen Mann als Herrin zu führen?

Lady N.: Vorstellen kann ich mir vieles, ja (lach). Aber dann hätte ich wohl sowas wie einen Lieblingssklaven früher oder später. Manche Männer haben (unter anderem aus Zeitgründen) eh nur die Möglichkeit als Zweitsub bzw Zweitsklave in den Genuß zu kommen.

Lady Sas: Lass uns träumen: Wie würde wohl die perfekte Beziehungs-Kostellation für Dich aussehen? 

Lady N.: Ich hätte eine FLR Beziehung mit meinem Ehesklaven und gleichzeitig Cuckold, der auch noch bi wäre. Ab und zu würde ich mir einen Lover gönnen. Hätte außerdem noch eine Bi-Sklavin und einen Paypig (mindestens) grins. Wir würden uns alle gut verstehen, wilde Parties feiern und eifersuchtsfrei miteinander glücklich sein.

Lady Sas: Welche Fehler begegnen Dir bei Bewerbern/Verehrern am häufigsten?

Lady N.: Es fängt bereits bei der Begrüßung an: „Hey Süße…“ geht weiter bei: „ICH mag, ICH möchte, ICH suche“ und endet bei Beleidigungen wenn ich nicht antworte / nicht sofort antworte. Liebe Männer, erst das Profil gründlich lesen, dann überlegen warum ausgerechnet DU interessant für mich sein könntest und bitte auf mein Profil und meine Wünsche und Neigungen darin eingehen. 

Privat-Herrin N aus Niedersachsen im Interview auf Lady-Sas.com.
Wonach sucht eine private Femdom bei einem Sub?

„Liebe Männer, erst das Profil gründlich lesen“ – Lady N.

Lady Sas: Könntest Du Dir vorstellen, eine 24/7-Beziehung einzugehen?

Lady N.: Nicht von Anfang an. Ich finde, sowas muss sich entwickeln. Außerdem muss man/sollte man bei 24/7 zusammen wohnen. Also ja, irgendwann und beim Richtigen könnte ich mir das vorstellen.

Lady Sas: Auf welchen Parties trifft man Dich?

Lady N.: Da ich recht nördlich wohne ist der beste BDSM Club hier wohl das Catonium in Hamburg. Am liebsten mag ich CFNM und Femdom Parties.

Lady Sas: Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Lady N.: Ich werde weiterhin meine Erfahrungen sammeln (denn ich glaube keine Femdom kann von sich behaupten schon alles erlebt zu haben), werde weiterhin Ausschau nach dem perfekten Sklaven wie Dein Toytoy halten, und dabei nie vergessen, welche Verantwortung eine Femdom ihren Subs/Sklaven gegenüber trägt.

Lady Sas: Na, ob Toytoy wirklich so ein perfekter Sklave ist, wage ist stark zu bezweifeln (schmunzel). Aber Danke für das liebe Kompliment und danke für das Gespräch. 

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FAQs

Was sucht eine private Femdom wie Lady N. wirklich bei einem Sub?

Lady N. sucht Menschen, die sie berühren – emotional, ästhetisch und menschlich. Ob daraus eine Freundschaft, eine Spielbeziehung, ein Tanzpartner, eine Cuckold-Beziehung oder einfach ein inspirierender Austausch entsteht, lässt sie bewusst offen. Sie sucht keine „Rolle“, sondern eine echte Verbindung.

Welche Eigenschaften machen einen Mann für Lady N. interessant?

Entscheidend ist, dass ein Mann ihr Profil gelesen hat, sich Gedanken macht und einen respektvollen, auf sie bezogenen Einstieg wählt. Männer, die nur über ihre eigenen Wünsche sprechen, turnen sie ab. Hingabe, Reife, eine gewisse Tiefe und echte Achtsamkeit machen einen Mann attraktiv.

Wie gelingt ein gutes erstes Anschreiben an eine private Herrin?

Ein gutes Anschreiben zeigt, dass man Lady N.s Profil verstanden hat und an sie als Person anknüpft. Keine Einzeiler, keine Belästigungen und kein Versuch, sie „dominieren“ zu wollen. Eine kurze Vorstellung, ein authentischer Gedanke und ein höflicher Ton reichen völlig.

Was sind häufige Fehler, die Männer bei einer Femdom-Bewerbung machen?

Viele beginnen mit „Hey Süße“ oder präsentieren nur ihre eigenen Wünsche. Andere reagieren beleidigt, wenn keine sofortige Antwort kommt. Enttäuschend für Lady N. sind Nachrichten, die weder höflich noch individuell sind oder intime Fragen stellen, die sie nichts angehen.

Kann sich Lady N. eine 24/7-Beziehung vorstellen?

Ja – aber nicht sofort. Für Lady N. muss sich eine echte 24/7-Dynamik organisch entwickeln. Sie hält es für wichtig, dass man dann auch zusammen wohnt und die Beziehung auf Vertrauen, Alltagstauglichkeit und echter Nähe basiert.

Was reizt Lady N. persönlich an der Dominanz über Männer?

Sie liebt das Gefühl der Macht, die Freiheit zu tun, was sie möchte, und die Lust zu sehen, wie sehr es dem Mann gefällt. Für sie ist BDSM emotional intensiver, ehrlicher und tiefgehender als eine klassische Beziehung. Vertrauen und Hingabe spielen dabei eine zentrale Rolle.

Welche Rolle spielt Vertrauen in einer BDSM-Beziehung?

Für Lady N. ist Vertrauen das Fundament jeder Session und jeder Verbindung. Ein Sub, der sich hingibt, schenkt ihr etwas Wertvolles – und sie nimmt diese Verantwortung sehr ernst. Sie achtet darauf, Grenzen zu wahren und auf die Bedürfnisse des Subs einzugehen.

Wie sieht für Lady N. ihre ideale Beziehungs-Konstellation aus?

Ihr Traummodell: eine FLR-Beziehung mit einem Ehesklaven und Cuckold, der bi ist. Dazu gelegentliche Lover, eine Bi-Sklavin und mindestens ein Paypig. Entscheidend wäre, dass alle sich verstehen, eifersuchtsfrei feiern und glücklich miteinander sind.

Welche Erfahrungen haben Lady N. auf ihrem Weg zur Femdom geprägt?

Sie musste mit Vorurteilen, Selbstzweifeln und Ablehnung umgehen – etwa Männern, die ihr sagten, sie sei nur dominant, weil sie keinen „richtigen Mann“ getroffen habe. Erst durch eine echte Domina und unterstützende Menschen fand sie ihren Weg und ihr Selbstverständnis als Femdom.

Auf welchen BDSM-Partys trifft man Lady N. am ehesten?

Da sie im Norden wohnt, besucht sie am liebsten Veranstaltungen im Catonium in Hamburg. Besonders gerne ist sie auf CFNM- und Femdom-Partys zu finden, wo sie die Atmosphäre und Dynamik genießt.

Wer schreibt auf Lady-Sas.com?

Hi, wir sind Lady Sas und Lady Victoria, zwei private Femdoms aus Frankfurt am Main. Wir sind Expertinnen und Autorinnen für die Themen Femdom, BDSM, FLR, Cuckolding, Keuschhaltung und Sissyfication.

Mit unserer Website wollen wir private Frauen dazu ermutigen ihre Dominanz zu entdecken und ihre Lust auszuleben. Devote Männer wollen wir dazu ermutigen sich in ihrer Rolle wohl zu fühlen.

Von Lady Sas

Nach meiner Scheidung war ich ziemlich geknickt. Ich beschloss, nicht aufzugeben und mein Glück in die eigenen Hände zu nehmen. Also begab ich mich auf eine abenteuerliche Reise ins damals noch unbekannte BDSM-Land und entdeckte mich neu. Auch über 10 Jahre danach bin ich noch immer fasziniert von der geheimnisvollen BDSM-Welt. Meine Neugierde kennt keine Grenzen. Deshalb gibt es diese Website mit vielen Interviews und Artikeln. Um auch anderen zu inspirieren mutig zu sein und Neues auszuprobieren, habe ich zahlreiche Bücher zu den Themen BDSM, Cuckolding, Keuschhaltung, FLR, Erziehung, Klinik und Sissyfication veröffentlicht.

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