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Sklavin jO interviewt Sklavin Usagi
Wie denken und fühlen devot veranlagte Frauen? In einer Folge von Gesprächen unterhalte ich mich mit interessanten Frauen, die gern in die Rolle der Sub, Sklavin oder O schlüpfen.
10 Fragen an Sklavin Usagi.
Usagi ist im Berliner Studio Avalon als Sklavin tätig. Im Interview verrät sie uns mehr von sich. Update: Das Studio Avalon ist bekanntlich inzwischen leider geschlossen.
FRAGE EINS
Usagi ist ein interessanter Name. Ich habe gegoogelt, dass „Usagi“ japanisch ist und „Hase“ bedeutet. Wie kamst du auf den Namen und was verbindest du damit?
Sklavin Usagi: der Name ist aus meiner damaligen Lieblings Anime Serie aus den 90ern – Sailor Moon! Usagi war in der Serie zu Anfang ein kleines verträumtes und tollpatschiges Schulmädchen, das immer verschlafen hat. Ich habe mich ein bisschen in ihr wiedererkannt. Ihr Markenzeichen waren ihre auffälligen Odangos auf dem Kopf. Sie sahen aus wie Hasenohren. Für mich passt „Hase“ als Ropebunny oder Petplayerin auch deswegen sehr gut zu mir.🐰
FRAGE ZWEI
Sub, Sklavin, O, Zofe, Bizarrgirl, Switch, devot, maso – wie würdest du dich einordnen?
Sklavin Usagi: In meinem Buisness gehört wohl alles mehr oder weniger dazu und das ist toll so. Man lernt sich immer wieder neu zu erfinden ohne sich zu verlieren. Ich selber würde mich aber größtenteils als Sub und Maso einordnen.

„Jeder Tag ist anders, spannend und bizarr.“
Sklavin Usagi
FRAGE DREI
Wie kommt es, dass du in einem Dominastudio arbeitest?
Sklavin Usagi: Ich liebe unkonventionelle und kreative Arbeit. Jeder Tag ist anders, spannend und bizarr. Man lernt so viele unterschiedliche Menschen kennen, die ich hoffentlich glücklich mache oder zumindest eine tolle Zeit bescheren kann. Außerdem lerne ich auch von den verschiedenen Frauen, insbesondere Dominas, immer wieder neue Techniken kennen. Sei es in der Klinik oder im schwarzen Bereich. Das wäre bei einer reinen Escort-Agentur nicht möglich. Zu mal in einem Hotel die Möglichkeiten auch gar nicht gegeben sind.
FRAGE VIER
Du bist Mittwochs und Samstags im Berliner Studio Avalon erreichbar. Was machst du an den anderen Tagen?
Sklavin Usagi: Nur Mittwochs. Ab und an bin ich auch auf Terminwunsch an anderen Tag dort. Dann biete ich meinen Service auch als Escort an. Ich habe meinen gut ausgestatteten SM-Koffer immer dabei. Auch als Gastsub in anderen Studios habe ich mich schon rumgetrieben. Arbeit gibt es schönerweise fast überall. Langweillig wird es da nie.
FRAGE FÜNF
Wir backen uns den Traumdom. Welche Zutaten müsste er haben
Sklavin Usagi: Tja, da bin ich überfragt. Privat habe ich kaum Zeit für Liebschaften. Aber das habe ich mir auch so ausgesucht – falls die Frage an mein Privatleben gerichtet ist. Es ist grade alles Perfekt so wie es ist.
FRAGE SECHS
Die Gesellschaft feiert unabhängige, starke Frauen. Fast scheint es, als müssten wir jetzt alle Superheldinnen sein, die erfolgreich und selbstbewusst durchs Leben gehen. Wie fühlst du dich damit?
Sklavin Usagi: Das ist ok. Ich fühle mich grade durch meine Tätigkeit erfolgreich, unabhängig und selbstbewusst. Ich darf und KANN mir selbst aussuchen, wann und wo ich arbeiten möchte – was gibt es Schöneres? Ich möchte auch in Zukunft immer selbständig bleiben. Auch wenn ich mich irgendwann von der SM-Szene verabschieden muss.
FRAGE SIEBEN
Hast du einen Tipp für Doms, wie sie die Sessions besser gestalten können?
Sklavin Usagi: Es ist hilfreich, wenn der Gegenüber auch die „andere“ Seite zumindest mal ausprobiert hat. Und außerdem ist jeder Mensch doch unterschiedlich. In einem guten Vorgespräch sollten die Do‘s and Dont’s besprochen und eingehalten werden, wenn es zu einer Session kommt.

„Verantwortung abgeben und geschehen lassen“
Sklavin Usagi
FRAGE ACHT
Vervollständige bitte den Satz: SM ist für mich…
Usagi:… Verantwortung abgeben und geschehen lassen.
FRAGE NEUN
Hast du einen Tipp, wie man so gertenschlank bleiben kann wie du?
Usagi: Nein, eigentlich nicht. Ich bin nicht die größte Sportskanone. Zum Krafttraining muss ich mich leider immer viel zu sehr zwingen. Genauso wie bei der „gesunden Ernährung“. Mal klappt es besser, mal nicht.
FRAGE ZEHN
Was machst du in deiner Freizeit?
Usagi: Ich Liebe Real Escape Games! Mittlerweile habe ich um die 20 gespielt. Die meisten in Berlin und in meiner Heimat. Es werden noch viele folgen. Rätsel lösen in verschiedenen Missionen mit Freunden – das ist Abendteuer und Nervenkitzel. Geocaching ist auch ein beliebter Freizeitvertreib von mir. Eine Moderne GPS-Schnitzeljagd macht viel Spaß 😉
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Sub Traumtänzerin Tara, Berlin

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FAQs
Warum trägt Usagi diesen Namen und was bedeutet er für sie?
Usagi hat ihren Namen aus der Anime-Serie Sailor Moon übernommen. Die Figur Usagi war verträumt, verspielt und ein wenig tollpatschig – Eigenschaften, in denen sich Usagi wiedererkennt. Dazu passt „Hase“ hervorragend, weil sie sich auch als Ropebunny und Petplayerin damit identifizieren kann.
Wie ordnet sich Usagi im BDSM-Spektrum ein?
Sie sieht sich als Sub und Maso, arbeitet im Studio aber flexibel in verschiedenen Rollen. Für sie gehört es dazu, sich immer wieder kreativ neu zu erfinden, ohne sich selbst zu verlieren.
Warum arbeitet Usagi in einem Dominastudio?
Sie liebt die Vielfalt, die Begegnungen und das kreative Umfeld eines Studios. Jede Session ist anders, sie lernt ständig neue Menschen kennen und erweitert ihr Können durch den Austausch mit Dominas und anderen Subs.
Was macht Usagi außerhalb ihrer festen Tage im Studio Avalon?
Sie arbeitet überwiegend mittwochs, nimmt aber auch Termine auf Wunsch an und bietet Escort an. Ihren SM-Koffer hat sie immer dabei. Auch als Gastsub in anderen Studios ist sie aktiv – Langeweile gibt es bei ihr nie.
Was wäre für Usagi der ideale Traumdom?
Privat spielt das für sie aktuell kaum eine Rolle, weil sie bewusst keine romantischen Beziehungen sucht. Ihr Leben funktioniert für sie genau so, wie es ist, und sie fühlt sich wohl damit.
Wie erlebt Usagi das gesellschaftliche Bild der „starken Frau“?
Sie sieht sich selbst als unabhängig, selbstbewusst und erfolgreich – nicht trotz, sondern wegen ihrer Tätigkeit. Ihre Arbeit erlaubt ihr Freiheit, Selbstbestimmung und Eigenständigkeit, und das möchte sie auch in Zukunft behalten.
Welchen Tipp hat Usagi für Doms, um Sessions zu verbessern?
Dom sollte die andere Seite zumindest einmal erlebt haben. Wichtig sind außerdem klare Vorgespräche, in denen Do’s and Don’ts besprochen werden. Respekt vor individuellen Grenzen ist für sie die Basis guter Sessions.
Was bedeutet SM für Usagi persönlich?
Für sie heißt SM vor allem: Verantwortung abgeben und geschehen lassen. Es ist ein Zustand, in dem sie sich fallenlassen und vollständig in die Dynamik eintauchen kann.
Wie bleibt Usagi so schlank?
Sie sagt selbst, dass sie keine Sportskanone ist und sich fürs Training oft überwinden muss. Ernährung ist für sie wechselhaft – mal gesund, mal weniger. Sie sieht ihre Figur eher als Teil ihrer Natur, nicht als Ergebnis eines harten Programms.
Was macht Usagi in ihrer Freizeit am liebsten?
Sie liebt Real-Escape-Games und hat bereits rund 20 gespielt. Rätsel, Missionen und Teamarbeit bereiten ihr Freude und Nervenkitzel. Auch Geocaching gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen – moderne Schnitzeljagd inklusive Abenteuerfaktor.
Wer hat das Interview geführt?
Schönen guten Tag, ich bin jO und darf hier auf Lady-Sas.com die Perspektive einer weiblichen Sub einbringen. Ich verfüge über viel Erfahrung in diesem Bereich. Nicht nur aus privaten Gründen, sondern auch durch meine Tätigkeit als Escort. Ich kam mit Lady Sas in Kontakt, weil ich ebenfalls Autorin im BDSM-Bereich bin. → Mehr über jO erfahren.

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