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Sklavin jO interviewt Traumtänzerin Tara.
Sub Traumtänzerin Tara ist im Berliner Studio Lux als Sklavin tätig. (Update: Tara wird aktuell nicht mehr auf der Studio-Seite aufgeführt.) Im Interview verrät sie uns mehr von sich.
10 Fragen an Sub Traumtänzerin Tara (Berlin)
jO: Du nennst Dich Traumtänzerin Tara, welchen Hintergrund hat das?
Traumtänzerin Tara: Ich gebrauchte schon den Namen „Wunscherfüllerin für Menschen mit besonderen Vorlieben“. Ich überlegte ob es ein hübsches Wort dafür mit meinem Anfangsbuchstaben gäbe und kam dann auf Träumeerfüllerin–>Traumtänzerin. Nun tanze ich also durch die Träume meine Gäste und meiner eigenen und habe einen sinnlich klingenden Namen. Ich mag das sehr.

jO: Sub, Sklavin, O, Zofe, Bizarrgirl, Switch, devot, maso – wie würdest du dich einordnen?
Traumtänzerin Tara: Das ist eine schwierige Frage, da jedes Spiel sehr unterschiedlich ist. Manchmal bin ich nur eine devote Rollenspielerin. Manchmal die sehr devote Sklavin oder Zofe, manchmal das kleine Miststück oder der Wildfang, welches erst davon überzeugt werden möchte, dass es sich lohnt, gehorsam zu sein. Als masochistisch würde ich mich eher nicht bezeichnen, wobei ich mit den richtigen Schlagwerkzeugen auch da eher gegenteilig bin.
jO: Wie kommt es, dass du in einem SM-Studio arbeitest?
Traumtänzerin Tara: Ich hatte damals als ich anfing einen Partner, der sehr viel weniger Lust auf Sex und Sessions hatte als ich. Er schlug mir dann vor es mal in einem SM-Studio zu probieren, da er bereits Freund_innen kannte, die als Sexarbeiter arbeiteten. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, dass er mich dahingehend unterstützte.


„Ich möchte ja auch Spaß an den Sessions haben und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.“
Traumtänzerin Tara
jO: Küssen und Blowjob sind bei Dir tabu. Haben die Gäste Verständnis dafür oder versuchen viele, Dich umzustimmen? Immerhin sind Blowjobs bei Männern ja sehr beliebt.
Traumtänzerin Tara: Beide Tabus stoßen recht häufig auf Unverständnis und Bedauern. Glücklicherweise aber auch viel auf Anerkennung, da es zeigt, dass ich keine willenlose Sub bin, die alles mit sich machen lässt und es eigentlich nur des Geldes wegen macht. Ich möchte ja auch Spaß an den Sessions haben und mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
jO: Du bietest als eine der wenigen Frauen AV passiv an. Gibt es eigentlich auch Gäste, die diesen Service nicht in Anspruch nehmen? Was reizt Männer daran?
Traumtänzerin Tara: Analverkehr wird tatsächlich selten in Anspruch genommen, da ich einen Aufpreis von 50€ nehme. Viele Männer schätzen die Intensivität im Vergleich zum normalen Geschlechtsverkehr und es hat natürlich auch immer etwas besonders Versautes und selten zu Bekommendes 😉
jO: Wir backen uns den Traumdom, der vom Fleck weg geheiratet wird. Welche Zutaten müsste er haben?
Traumtänzerin Tara: Ich habe ja das Konzept der Heirat noch nicht ganz verstanden. Warum nur Einer, wenn es so viele tolle Menschen gibt? Ich liebe Doms, die ganz klassisch im Anzug auftreten und wie ganz selbstverständlich mit mir als sklavin agieren. Dabei sind zu ruhig und bestimmt und dennoch Achtsam. Oder Doms, die auch viel lachen können, mich mit einem Grinsen auf den Boden drücken und amüsiert darüber sind, wie ich versuche Ihnen zu entkommen. Oder ganz sinnliche Rigger, die mich mit Ihren Seilen umarmen, mich stimulieren oder den Rigger, der mich im gefesselten Zustand durchkitzelt und ärgert.
jO: Hast du einen Tipp für Doms, wie sie die Sessions besser gestalten können?
Traumtänzerin Tara: Viele Doms machen sich vor einer Session extrem viele Gedanken und planen die gesamte Session durch. Das kann nicht funktionieren. Die besten Sessions sind die, in denen ich vorher nur die Tabus geklärt habe und wir dann ganz spontan aufeinander reagieren und sehen wo uns die Reise hinführt.
jO: Vervollständige bitte den Satz: SM ist für mich…
Traumtänzerin Tara: …Flucht vor der Realität 😉
jO: Was hältst Du vom Prostitutionsschutzgesetz?
Traumtänzerin Tara: Das ProstSchuG ist wieder mal ein Gesetz, was unüberlegt gemacht wurde, keinem hilft, aber viel kostet, viel Aufwand mit sich bringt und Sexarbeitende noch mehr stigmatisiert als davor schon. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, sondern rege ich mich wieder zu sehr auf.
jO: Was machst du in deiner Freizeit?
Traumtänzerin Tara: In meiner Freizeit bin ich auch viel mit „perversen“ Menschen unterwegs, sodass ich auch meine Arbeit im Studio schon als Freizeit bezeichnen würde. Was gibt es Schöneres als BDSM?
jO: Danke für das Interview!

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Wer hat das Interview geführt?

Schönen guten Tag, ich bin jO und darf hier auf Lady-Sas.com die Perspektive einer weiblichen Sub einbringen. Ich verfüge über viel Erfahrung in diesem Bereich. Nicht nur aus privaten Gründen, sondern auch durch meine Tätigkeit als Escort. Ich kam mit Lady Sas in Kontakt, weil ich ebenfalls Autorin im BDSM-Bereich bin. → Mehr über jO erfahren.
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FAQs
Wer ist Sub Traumtänzerin Tara?
Traumtänzerin Tara ist eine Sub aus Berlin, die im SM-Studio Lux als Sklavin gearbeitet hat. Im Interview mit Sklavin jO erzählt sie offen von ihren Rollen, Tabus und Erfahrungen im Studio-Alltag.
Was ist ein SM-Studio?
Ein SM-Studio ist ein Ort, an dem BDSM-Sessions professionell angeboten werden. Je nach Setting arbeiten dort Dominas, Doms oder auch Subs, die in Rollenspielen und BDSM-Szenarien eingesetzt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Sub, Sklavin und Switch?
„Sub“ ist ein Oberbegriff für devote Rollen. „Sklavin“ beschreibt meist eine intensivere, stärker kontrollierte Form der Unterwerfung. Ein „Switch“ wechselt je nach Situation zwischen dominanter und devoter Rolle.
Sind Tabus im BDSM normal?
Ja. Tabus sind ein zentraler Bestandteil von sicherem BDSM. Viele Menschen setzen klare Grenzen, zum Beispiel bei Küssen oder Oralsex. Grenzen zu kommunizieren ist ein Zeichen von Selbstbestimmung – nicht von Schwäche.
Was bedeutet „AV passiv“?
„AV passiv“ bedeutet, dass eine Person Analverkehr empfängt. Im BDSM-Kontext ist das eine optionale Praktik, die nur einvernehmlich stattfindet und oft mit klaren Regeln, Hygiene und Vorbereitung verbunden ist.
