Warum permanente Keuschhaltung nicht sinnvoll ist.

permanente Keuschhaltung

Liebe Lieben und Bösen,

permanente Keuschhaltung ist der Traum vieler Keuschlinge. Oft höre ich von Sklaven den Wunsch, dauerhaft (24/7) keusch gehalten zu werden. Permanente Keuschhaltung ist allerdings oft reines Kopfkino und in der Praxis zu Ende gedacht weder wünschenswert noch realistisch. Eine verantwortungsvolle Herrin sollte so einen Wunsch nicht erfüllen. Denn bei dauerhafter Keuschhaltung droht noch etwas anderes Dauerhaftes: der Verlust der Potenz.

Das Sexualsystem des Mannes muss regelmäßig trainiert werden. Ähnlich wie ein Muskel. Sonst verkümmert es. Und das wäre doch schade! Schließlich gibt es kein ehrlicheres Kompliment für eine Frau als einen steifen Penis. Daher bin ich eher eine Anhängerin der permanenten Keuschhaltung mit regelmäßigem Abspritzen. Das heißt: Der Keuschlingt trägt zwar dauerhaft und ständig seinen Peniskäfig (24/7), wird aber regelmäßig erlöst und darf zum Höhepunkt kommen. Mit regelmäßig meine ich: Nicht nur einmal im Jahr. So bleibt der Sub dauergeil und wird regelmäßig daran erinnert, was er nicht haben darf. So macht permanente Keuschhaltung Spaß – zumindest mir.

Viel Spaß dabei wünscht
Lady Sas

Permanente Keuschhaltung
Permanente Keuschhaltung bedeutet, dass der Sub dauerhaft im Peniskäfig schmachten muss.

Über die permanente Keuschhaltung bei meinem Sklaven Toytoy.

Mein Sklave trägt einen Keuschheitsgürtel. Wobei ich das Wort „Keuschheitsgürtel“ immer etwas unpassend finde, es ist ja eher eine Keuschheitsschelle. Beide Schlüssel sind in meinem Besitz. Schummeln unmöglich, denn ich habe das Schloss höchstpersönlich gekauft. Ich habe mir einen Spaß daraus gemacht, auf der Seite öffentlich Notizbuch darüber zu führen, wann der Sklave einen seiner seltenen Orgasmen erleben durfte. Du findest die Tag-genaue Aufstellung hier: Keuschhaltung 2022.

Ich merke an Mails und SMS-Nachrichten, die ich von lieben BDSM-Freundinnen erhalte, dass diese Liste durchaus gelesen und interessiert verfolgt wird. Insbesondere Lady Judith spart nicht mit Anregungen – meistens nicht unbedingt zum Vorteil für den Sklaven. Für meinen Sklaven ist es eine zusätzliche süße Demütigung, dass nun jeder über ihn Bescheid weiß.

Permanente Keuschhaltung macht gute Sklaven noch besser

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig für die Potenz des Sklaven, ihn regelmäßig aus dem Peniskäfig zu befreien und ihn seinen Schwellkörper aufstellen zu lassen. Mit anderen Worten: Er darf wichsen und einen harten Schwanz bekommen. Spritzen ist nicht ständig notwendig, aber die Natur zu unterdrücken kann auf Dauer auch nicht gesund sein, denke ich. Also darf er von Zeit zu Zeit kommen. Nur: Wann, das bestimmt ganz allein die Herrin. 

Es ist interessant zu sehen, wie eifrig er im Haushalt arbeitet, wenn er eine Weile nicht gespritzt hat, wie enthusiastisch er Füße massiert, wie devot und folgsam er alles tut, um nicht in Ungnade zu fallen. Dafür ist Keuschhaltung geradezu perfekt. Keuschhaltung macht aus einem Sklaven einen eifrigen, devoten, hingebungsvollen Sklaven.

Keuschhaltung: ein schönes Spiel für jede Herrin 

Am letzten Sonntag war es interessant zu sehen, wie wenig Stimulanz erforderlich ist, um den seit vier Wochen keuschen Sklaven zur Explosion zu bringen. Wundervoll auch, wie viel Sperma sich in vier Wochen aufstaut! Kurzum: Jede Herrin sollte sich einmal mit dieser wundervollen Spielart vertraut machen. 

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Thema Keuschhaltung bzw. permanente Keuschhaltung? Ich freue mich auf Kommentare.

Herzlich
Lady Sas

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Permanente Keuschhaltung: Beobachtungen aus der Praxis.

Ich experimentiere schon länger mit dem Thema permanente Keuschhaltung und möchte in diesem Beitrag einige Beobachtungen mit Euch teilen. Wie bereits beschrieben, ist es sehr wichtig, den männlichen Sexualapparat regelmäßig zu trainieren, da sonst Impotenz droht. Es ist wie bei einem Muskel: Wenn man ihn nicht trainiert, wird er schwächer. Aus diesem Grund hat eine verantwortungsbewusste Herrin dafür zu sorgen, dass der Sklave regelmäßig eine Erektion bekommen kann. Wie wir alle wissen, geht dass nur ohne Keuschheitsgürtel (KG). Phantasien der totalen Keuschhaltung sind somit unrealistisch.

Nach einer gewissen Zeit ohne Orgasmus erlaubte ich meinem Sklaven Toytoy, selbst Hand an sich zu legen. Interessant fand ich, dass seine abgegebene Spermamenge ab etwa zwei Wochen im Peniskäfig doppelt bis dreifach so hoch war wie sonst. Er selbst beschrieb das Orgasmusgefühl als deutlich intensiver. 

Tipp für Keuschlinge: Ablenkung hilft

Sklaven, die Schwierigkeiten haben, die permanente Keuschhaltung brav und willig zu überstehen, können die Herrin um Ablenkung bitten. Nach meiner Beobachtung hilft es, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf Nicht-Sexuelle-Dinge lenken. Zum Beispiel darauf, zu putzen, zu waschen, bügeln etc. Genau das Gegenteil ist der Fall, wenn die Herrin den Sklaven mit sexuellen Reizen stimuliert, also zum Beispiel in sexy Fetischkleidung herumläuft oder ihn ihre High Heels säubern lässt. Dann wird es für den Sklaven sehr hart, durchzuhalten. 
Ein amüsantes Spiel in diesem Zusammenhang ist, den Sklaven aufzuschließen und ihn masturbieren zu lassen. Steht der Sklave kurz davor, wird er wieder in den KG gesperrt. Die Frustration macht ihm deutlich, wer wirklich die Macht hat. 

Exzellentes Erziehungsmittel: permanente Keuschhaltung

Ganz grundsätzlich ist Keuschhaltung ein exzellentes Mittel, Sklaven wirklich nachhaltig zu erziehen und abzurichten. Wenn man schon bei kleinen Fehlern die Erlösung um eine Woche nach hinten verschiebt, hat das den Effekt, dass sich der Sklave doppelt und dreifach bemühen wird, die Herrin zufrieden zu stellen. Sklaven, die so eine Erziehung erhalten, sind ultimativ devot und hingebungsvoll. Auch Abstrafungen ertragen sie deutlich konzentrierter. 

Einfühlungsvermögen ist unabdingbar, um Abstürze zu vermeiden. Die Herrin muss spüren, wie es um den Sklaven steht und ob er stabil ist. Keuschhaltung stellt hohen Anforderungen an Körper und Geist. Es liegt in der Verantwortung der Herrin, es nicht zu übertreiben.

Tipp: Die Erlösung bewusst zelebrieren.

Wenn die Erlösung ansteht, muss sie entsprechend zelebriert werden. Abgespritzt ist meistens schnell. Deshalb ist es die Aufgabe der Herrin, für einen bewussten Genuss zu sorgen und Ruhe in die Angelegenheit zu bringen. Der Sklave soll den Orgasmus bewusst erleben, genießen und erinnern können. 

Sollte er allerdings nur einen ruinierten Orgasmus bekommen dürfen, hat er Pech gehabt und muss erneut warten 😉
Lady Sas 

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